Julius-Hendrik Heims

Julius ist ein 1999 in Troisdorf geborener Künstler. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Bonn, Nordrhein-Westfalen.

Anfänge und Signatur

Seit seiner frühen Kindheit gestaltet und malt Julius. Mit elf Jahren beginnt er, Graffiti zu zeichnen. In dieser Zeit entsteht auch seine Signatur „SWED”. Inspiriert von verschiedenen Künstlern und Stilen findet er einen ganz eigenen Umgang mit den Buchstaben S, W, E und D. Bald darauf sprüht er Graffiti für eigene Projekte und Auftragsarbeiten.

Material und Technik

Julius arbeitet vor allem mit Acryl, Sprühfarbe und Pastellkreide auf Leinwand. Die Collagetechnik, kombiniert mit Farbe und Blattgold, ist ein wesentlicher Teil seines Arbeitsprozesses. Seinen Mischtechniken sind keine Grenzen gesetzt: Häufig verwendet er altes Papier von Plakatwänden oder Zeitungsreste der vergangenen Woche und formt daraus überwiegend abstrakte Figuren und gegenständliche Motive. Seine gestisch-abstrakte Malweise und die kräftigen Farben auf großformatigen Leinwänden ziehen den Blick auf sich.

Musik als Inspiration

Julius hat eine eigene künstlerische Sprache entwickelt, die von einer besonderen Verbindung zwischen Musik und Farbe lebt. Die Farben während des Malens zu hören, macht für ihn den Prozess aus. Jeder Song und jede Melodie trägt zu einem Teil des Bildes bei. Musik unterschiedlichster Genres — von italienischer Musik und Jazz über Rock und Elektronik bis zur Klassik — begleitet ihn beim Arbeiten. Der Titel jedes Gemäldes verweist auf den Song, den Julius beim Fertigstellen gehört hat, und gibt so einen Hinweis auf die Musik hinter dem Werk.

Studium und Interessen

Seit Herbst 2019 studiert Julius Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Kunst bleibt seine größte Leidenschaft; daneben fährt er gern Motorrad und treibt Sport. Sein Studium und der Zugang zu einer der umfangreichsten kunsthistorischen Bibliotheken Deutschlands liefern ihm Anregungen zu ganz unterschiedlichen Themen und Künstlern.

Porträt von Julius-Hendrik Heims, 2021
Julius-Hendrik Heims, 2021